Jüdische Gemeinde Wiesbaden
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Dann greift die Hamas am 7. Oktober 2023 an. Der Krieg verändert das Leben der jungen Mutter in Tel Aviv schlagartig. Sie flieht mit Partner und Kind nach Frankfurt am Main – und merkt, dass Deutschland ihr nicht mehr Heimat ist. Doch auch das Israel, in das sie zurückkehrt, ringt um seine Seele. Freunde tragen Waffen, Verwandte wünschen Palästinensern die Auslöschung, Nachbarn verdächtigen sie, Soldaten zu verraten.
Der Alltag zwischen Schutzbunker und Verlust bringt sie an ihre Grenzen – als Mutter, Partnerin und Deutsche, die versteht, dass die Hoffnung auf Frieden längst brüchig ist. Wer wird ihr Sohn, wenn er dort aufwächst?
Mit kritischem Mitgefühl beschreibt Levy, wie Radikalisierung und Polarisierung ein Land verändern – und sie selbst.
Sarah Levy, 1985 geboren, ist freie Journalistin (u.a. DIE ZEIT). Seit 2018 koordiniert sie das Projekt stopantisemitismus.de und arbeitet für verschiedene Stiftungen.
Ort
Jüdische Gemeinde Wiesbaden oder online über Zoom
Datum
Donnerstag, 12, März, 19 Uhr
Eintritt frei | Spenden sind willkommen.
P.S.: Aufgrund der aktuellen Lage ist derzeit ungewiss, ob Sarah Levy aus Israel anreisen kann. Sollte dies nicht möglich sein, wird die Lesung digital über Zoom stattfinden.
Sie erhalten dann rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn die Besprechungs-ID und das Passwort.