Wiesbaden
Segen fürs Rathaus
Die rund 30 Kinder und Jugendlichen kamen aus den drei Wiesbadener katholischen Pfarreien St. Bonifatius, St. Birgid sowie St. Peter und Paul. Sie brachten ihren Segen an der Rathauspforte an, „C+M+B - Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus“.
Die Sternsingeraktion steht 2026 unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit steht im Fokus der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in vielen Ländern dafür ein, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Sie organisieren Förderkurse, um Kinder wieder einzuschulen und zu verhindern, dass sie die Schule abbrechen.
Für Kinderrechte und gegen Kinderarbeit
Oberbürgermeister Mende dankte den Sternsingern für ihre Segenswünsche und besonders für ihren Einsatz für Kinderrechte und gegen Kinderarbeit. „Weltweit aber auch unmittelbar vor Ort müssen die Rechte von Kindern besser geschützt werden, seien es der Schutz vor Krieg, gewaltfreie Erziehung, Bildung oder Fürsorge. Kinderarbeit sollte es eigentlich nicht geben. Trotzdem können viele Kinder auf der Welt nicht zur Schule gehen und nicht spielen. Deshalb ist es richtig, dass die Sternsinger dies anprangern.“
Das Sternsingen ist ein alter Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Das Kindermissionswerk nahm den Brauch 1959 mit der Aktion Dreikönigssingen wieder auf. Heute gilt das Sternsingen als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.